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Paysafecard kommt aus Wien. Das Unternehmen wurde 2000 gegründet, gehört heute zur Paysafe Group und hat den Prepaid-PIN im deutschsprachigen Raum groß gemacht. Für österreichische Casinospieler ist die Karte die naheliegendste Alternative zur Einzahlung per Handyrechnung — gleiche Anonymität, deutlich höhere Limits.
Du kaufst einen 16-stelligen Code in der Trafik, gibst ihn im Casino ein, fertig. Kein Konto, keine Registrierung, keine Bankverbindung. Was das kostet und wo die Grenzen liegen, steht hier.
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Paysafecard ist bei fast jedem Anbieter mit MGA-Lizenz im Kassenbereich zu finden. Bei Curaçao-lizenzierten Casinos wird es dünner, weil dort Krypto und E-Wallets dominieren. Prüf die Zahlungsliste, bevor du dich registrierst.
Rund 15.000 Verkaufsstellen im Land führen die Karte. Am dichtesten ist das Netz in Wien und den Landeshauptstädten, aber auch am Land wirst du fündig:
Übliche Stückelungen sind 10, 25, 50 und 100 Euro. Bezahlen kannst du bar — und genau das ist der Punkt: Bar gekauft, hinterlässt die Karte keine Spur auf deinem Kontoauszug.
| Variante | Max. pro Code | Einzahlung Casino | Auszahlung | Gebühr |
|---|---|---|---|---|
| Paysafecard PIN | 100 € | sofort | nein | 0 € beim Kauf |
| my paysafecard Konto | 1.000 € / Monat | sofort | teilweise | 3 € Kontogebühr ab Monat 13 |
| Paysafecard Mastercard | je nach Verifizierung | sofort | ja | laufende Kartengebühr |
Ein einzelner PIN deckt maximal 100 Euro. Willst du mehr einzahlen, kombinierst du im Kassenbereich mehrere Codes — die meisten Casinos erlauben zwei bis drei pro Vorgang. Verglichen mit 50 Euro Tageslimit bei A1 und Magenta ist das der doppelte bis vierfache Spielraum.
Achtung bei ungenutztem Guthaben: Ab dem 13. Monat nach Kauf zieht paysafecard 3 Euro pro Monat Wartungsgebühr ab. Reste solltest du also nicht liegen lassen.
Wer regelmäßig zahlt, legt ein my paysafecard Konto an. Codes werden dort gesammelt, das Guthaben liegt gebündelt auf einem Konto, und du zahlst mit E-Mail und Passwort statt mit 16 Ziffern.
Aber der Preis dafür ist die Anonymität. Für das Konto brauchst du eine Identifizierung mit Ausweis, das monatliche Ladelimit liegt bei 1.000 Euro. Damit ist der ursprüngliche Vorteil weg — der Grund, warum viele lieber beim losen PIN bleiben.
Wie bei der Handyrechnung ist der Standardweg eine Einbahnstraße. Ein Prepaid-PIN kann kein Geld empfangen.
Mit my paysafecard geht es bei einzelnen Anbietern — vorausgesetzt, das Casino unterstützt Payouts an paysafecard, und du hast dich verifiziert. In der Praxis ist das selten und dauert 1 bis 3 Werktage. Der schnellere Weg führt über Skrill, Neteller oder Banküberweisung. Welche Casinos dabei zügig arbeiten, steht unter Casinos mit schneller Auszahlung.
Beide Methoden sind anonym, beide sofort, beide ohne Casino-Gebühr. Der Unterschied liegt im Detail.
| Kriterium | Paysafecard | Handyrechnung |
|---|---|---|
| Limit pro Tag | 100 € pro Code, mehrere möglich | 25–50 € |
| Verfügbarkeit | Kauf nötig, Öffnungszeiten | jederzeit vom Sofa |
| Zahlungszeitpunkt | sofort bar bezahlt | erst mit Monatsrechnung |
| Bonusberechtigt | meist ja | meist ja |
Und der entscheidende Unterschied ist psychologisch. Bei Paysafecard zahlst du bar und spürst es sofort. Bei der Handyrechnung kommt die Rechnung Wochen später — und dieser Abstand macht es leichter, den Überblick zu verlieren. Wer sich selbst bremsen will, greift zur Karte.
Der PIN ist Bargeld. Wer die 16 Ziffern hat, kann sie einlösen — Punkt. Fotografier den Beleg nicht für WhatsApp, gib ihn nie am Telefon durch, und tipp ihn ausschließlich im Kassenbereich eines Casinos ein, das du über den Browser aufgerufen hast, nicht über einen Link aus einer E-Mail.
Der Klassiker unter den Betrugsmaschen in Österreich: Anrufe angeblich von der Polizei, der Finanz oder einem Support, die zur Zahlung per Paysafecard drängen. Keine Behörde verlangt jemals Prepaid-Codes.
Auf Casinoseite gilt dasselbe wie sonst — gültige Lizenz von MGA oder Curaçao Gaming Authority, SSL auf allen Seiten, geprüfte Zufallsgeneratoren. Was wir genau anschauen, steht in unseren Bewertungskriterien.
An rund 15.000 Verkaufsstellen: Trafiken, Tankstellen, Supermärkte, Drogerien und Postfilialen. Bezahlen kannst du bar, damit bleibt die Zahlung anonym. Online gibt's die Karte auch — dann aber nur gegen Kartenzahlung, womit der Anonymitätsvorteil wegfällt.
Ein PIN deckt maximal 100 Euro. Die meisten Casinos akzeptieren zwei bis drei Codes pro Einzahlung, damit sind 200 bis 300 Euro auf einmal möglich. Mit einem verifizierten my paysafecard Konto liegt das monatliche Ladelimit bei 1.000 Euro.
Mit einem losen PIN nicht. Über ein verifiziertes my paysafecard Konto bieten einzelne Casinos Auszahlungen an, das dauert 1 bis 3 Werktage. Schneller und verbreiteter sind Skrill, Neteller oder Banküberweisung als Auszahlungsweg.
Das Guthaben selbst verfällt nicht, aber ab dem 13. Monat nach Kauf zieht der Anbieter 3 Euro pro Monat Wartungsgebühr ab. Kleine Restbeträge sind damit nach gut zwei Jahren aufgebraucht. Lös Reste lieber zeitnah ein.
In der Regel ja. Anders als Skrill und Neteller, die in vielen Bonus-AGB ausgeschlossen sind, gilt Paysafecard als reguläre Methode. Prüf trotzdem die Mindesteinzahlung — liegt sie bei 20 Euro, reicht ein 10-Euro-Code nicht aus.